Das Fagott ist ein Doppelrohrblattinstrument mit einer geknickten Holzröhre und einem S-förmigen Metallanblasrohr. Seit dem 17. Jahrhundert tritt das Fagott als Generalbassinstrument in der Barockmusik auf und ist heute im klassischen Orchester, meist paarweise, das Bassinstrument der Holzbläser. In dieser Funktion ist es auch in vielen Kammermusikkompositionen vertreten. Zahlreiche Komponisten schrieben Solokonzerte für das Fagott, wie Vivaldi, Mozart, Weber usw..
Eine Oktave tiefer ist das Kontrafagott, das seit dem 19. Jahrhundert im Orchester eingesetzt wird.
Der ausdrucks- und anpassungsfähige Klang des Fagotts ist weich, dabei trocken und etwas näselnd und erfordert einen hohen Anblasluftdruck. Aus diesem Grund und wegen der Größe des Instruments liegt das Anfängeralter, je nach körperlicher Eignung, bei ca 12 – 14 Jahren.
Seit einigen Jahren gibt es das Fagottino, nur etwa halb so groß wie das normale Fagott, welches einen früheren Einstieg ab ca. 9 Jahren ermöglicht.
Die Wahl des Instruments ist unbedingt mit der Lehrkraft abzusprechen. Zwei bis drei Jahre Blockflötenunterricht sind eine gute Grundlage für den Beginn.
| Unterrichtsform: | Einzel- oder Gruppenunterricht |
| Eintrittsalter: | ca. 9 Jahre |
| Unterrichtsort: | Musikschulgebäude |
| Lehrkräfte: | Mandi Riedelbauch |
Städtische Sing- und Musikschule
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